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:new: 2009-09-12

U3Helper vs. PackageFactory

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Vielleicht fragt sich ja wer, warum die komplizierte U3Helper-Methode wählen, wenn es doch Package Factory gibt? Dafür gibt es einige Gründe:

  • Ganz oben ist erstmal, dass Package Factory keine Programme handhaben kann, die die Registry benutzen. Solche Programme würden bei einem mit Package Factory erstelltem U3-Package auf jedem Rechner stets ihre Einstellungen vermissen bzw. die Einstellungen vom letzten Start auf dem jeweiligen PC wiederfinden.
  • Womit wir schon beim zweiten Punkt wären: Package Factory sorgt nicht dafür, dass Registry-Einträge hinterher wieder aufgeräumt werden.
  • Und Punkt Nr. 3: Mit Package Factory nimmt jedes Programm auf dem U3-Stick doppelt Platz ein, da es einmal komprimiert im U3-Package liegt und dann noch entpackt im %U3_DEVICE_EXEC_PATH%-Ordner (üblicherweise \System\Apps\{UUID}\Exec auf dem Stick).

Package Factory funktioniert im Prinzip so, als wenn man ein normales portables Programm (was also auf jedem USB-Stick läuft) in einen speziellen Ordner auf dem U3-Stick packt und im LaunchPad ein Icon dafür anlegt. Mehr ist es nicht.

Hier nochmal im Überblick:

PRO Package Factory:

  • einfache Umwandlung aller portablen Programme
  • kein Herausfinden der Datendateien und Registryeinträge nötig

Probleme mit Package Factory:

  • Registry-Einträge werden nicht überwacht/bereinigt, geschweige denn zwischen Systemen transportiert
  • Pfadangaben in den Programmen können auf einem anderen PC u.U. an völlig falsche Orte zeigen, so dass Datendateien nicht gefunden werden
  • non-portable Programm können damit nicht U3-fähig gemacht werden
  • Programme belegen doppelt Speicher auf dem U3-Stick (siehe Erklärung oben)

PRO U3Helper:

  • verwaltet Registry-Einträge, transportiert Einstellungen zwischen PCs, löscht die Einträge nach der Benutzung
  • die Programmdateien (.exe, .dll, etc.) liegen nur in komprimierter Form auf dem U3-Stick und werden bei Bedarf auf den PC entpackt, nur die Datendateien liegen unkomprimiert auf dem Stick
  • Datendateien werden beim Start mit auf den PC kopiert und dort benutzt/verändert, dadurch wird die Geschwindigkeit des Programms und die Lebenszeit des Flash-Speichers drastisch erhöht. Hinterher wird alles wieder auf den U3-Stick kopiert.
  • verwaltet Pfadangaben in .ini, .xml-Dateien und Registry, so dass die Programme ihre Dateien auf jedem PC finden
  • kann bei Bedarf Umgebungsvariablen umbiegen, so dass auch nicht-USB-Stick-fähige Programme ihre Daten auf dem U3-Stick anlegen statt auf dem PC
  • kann .dll und .ocx-Dateien in Windows registrieren und nach der Benutzung wieder de-registrieren (z.B. für ältere CCleaner-Versionen nötig)

Die Benutzung von U3Helper für kommerzielle Zwecke bedarf meiner Einwilligung, sofern ich das Programm nicht schon selbst U3-fähig gemacht habe und auf meinem FTP-Server anbiete.

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